
· Standardverfahren
Für dieses Verfahren wird ausschließlich im Arbeitsspeicher gearbeitet.
Ist der Arbeitsspeicher ausreichend, wird die Berechnung optimal durchgeführt.
· Alternatives Verfahren
Dieses Verfahren ist geeignet, wenn
im System nicht ausreichend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Es wird
neben dem Arbeitsspeicher auch Festplattenspeicher verwendet.
Im
Allgemeinen ist das Standardverfahren schneller als das alternative Verfahren.
Die Unterschiede werden erst bei mittleren und großen Modellen erkennbar.
Beide Verfahren unterstützen paralleles Rechnen.
Wenn diese Option aktiviert ist, werden bei der Berechnung so viele Threads verwendet, wie im System virtuelle Prozessorkerne vorhanden sind. Ansonsten wird nur ein Thread verwendet.
Die Eingabe, Berechnung, Bemessung und Ausgabe eines FE-Modells ist in MicroFe und EuroSta in einem Programm zusammengefasst. Dadurch werden Ladezeiten beim Programmwechsel vermieden. Bei großen FE-Modellen kann es sinnvoll sein, die Berechnung des FE-Modells als externes, eigenständiges Programm aufzurufen. In diesem Fall steht dem Rechenkern mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung und die Berechnung kann schneller durchgeführt werden.
In diesem Dialog kann gewählt werden, ob die Berechnung immer extern oder immer intern stattfinden soll. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit eine Anzahl von Knoten zu definieren ab der eine externe Berechnung durchgeführt werden soll. Entspricht die Knotenanzahl im System dem eingegebenen Wert oder liegt darunter wird die Berechnung intern gestartet.
Für eine externe Berechnung wird MicroFe geschlossen. Nach erfolgreicher Berechnung des FE-Modells wird MicroFe wieder im Eingabemodus gestartet.
Im ProjektManager, Register MicroFe kann über einen Rechtsklick auf das Modell ebenfalls die Berechnung als eigenständiges Programm gestartet werden. Im Anschluss an die Berechnung wird das Modell in MicroFe im Eingabemodus geöffnet.
Siehe auch: